Eichenprozessionsspinner

Die warmen und trockenen Sommer der letzten Jahre haben für eine massenhafte Entwicklung des Eichenprozessionsspinners gesorgt.
Wir werden nicht drumherum kommen uns mit seiner Anwesenheit abzufinden.

Ähnlich wie bei Zecken, Bremsen, Stechmücken und Co müssen wir uns mit dem Grad der Gefährdung auseinander setzen.

Die Nesselhaare im Spätstadium der Raupe können bei Hautkontakt fiese und längeranhaltende Reizungen verursachen. In sehr seltenen Fällen können, ähnlich wie bei anderen Insektengiften, allergische Reaktionen verschiedenen Grades ausgelöst werden.

Die Gemeindeverwaltung wir daher langfristig an einigen Stellen allgemeine Warnschilder aufstellen. Ein Absperren mit Warnband halten wir für unverhältnismäßig, da es dem Naturerlebnis abträglich ist.

Mit Umsicht und der entsprechenden Vorsicht in der Nähe von Eichen an sonnigen, warmen Plätzen lässt sich ein unangenehmer Kontakt mit den Raupen in aller Regel gut vermeiden.


Arnold Waschgler
Ortsbürgermeister